Bröskamp Reisewelten 2019

Informationen Reisebedingungen für Vertragsabschlüsse ab dem 01.07.2018 96 Reisebedingungen der Firma Bröskamp Touristik International, Heinrich Bröskamp e.K. (BTI) für Vertragsabschlüsse ab dem 01.07.2018 Sehr geehrte Kunden, die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirk- sam vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen und Brös- kamp Touristik International Heinrich Bröskamp e.K., nachstehend „BTI“ abgekürzt, im Buchungsfall ab dem 01.07.2018 zustande kommenden Pauschalreisevertra- ges. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus. Bitte lesen Sie diese Reisebedin- gungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch! 1. Abschluss des Pauschalreisevertrages, Verpflich- tungen des Kunden 1.1. Für alle Buchungswege gilt: a) Grundlage des Angebots von BTI und der Buchung des Kunden sind die Reiseausschreibung und die ergän- zenden Informationen von BTI für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen. b) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von BTI vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von BTI vor, an das BTI für die Dauer von 7 Werktagen ge- bunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, soweit BTI bezüglich des neuen Angebots auf die Änderung hingewiesen und sei- ne vorvertraglichen Informationspflichten erfüllt hat und der Kunde innerhalb der Bindungsfrist BTI die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt. c) Die von BTI gegebenen vorvertraglichen Informatio- nen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistun- gen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist. d) Der Kunde haftet für alle vertraglichen Verpflichtun- gen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen, soweit er eine entsprechende Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklä- rung übernommen hat. 1.2. Für die Buchung, die mündlich, telefonisch, schrift- lich, per E-Mail, per SMS oder per Telefax erfolgt, gilt: a) Solche Buchungen (außer mündliche und telefoni- sche) sollen mit dem Buchungsformular von BTI erfolgen (bei E-Mails durch Übermittlung des ausgefüllten und unterzeichneten Buchungsformulars als Anhang). Mit der Buchung bietet der Kunde BTI den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich an. An die Buchung ist der Kunde 7 Werktage gebunden. b) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestä- tigung (Annahmeerklärung) durch BTI zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird BTI dem Kunden eine den gesetzlichen Vorgaben zu deren Inhalt entsprechende Reisebestätigung in Textform übermit- teln, sofern der Reisende nicht Anspruch auf eine Reise- bestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. (1) Satz 2 EGBGB hat, weil der Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außer- halb von Geschäftsräumen erfolgte. 1.3. BTI weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Tele- fonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Tele- medien und Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzli- chen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 5). Ein Widerrufs-recht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB au- ßerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztge- nannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht. 2. Bezahlung 2.1. BTI und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kunden- geldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Ver- tragsabschluss wird gegen Aushändigung des Siche- rungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 14 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungs- schein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 7 genannten Grund abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 14 Tage vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig. 2.2. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zah- lungsfälligkeiten, obwohl BTI zur ordnungsgemäßen Er- bringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbe- haltungsrecht des Kunden besteht, so ist BTI berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisever- trag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5 zu belasten. 3. Änderungen von Vertragsinhalten vor Reisebe- ginn, die nicht den Reisepreis betreffen 3.1. Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Rei- seleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Pauschal- reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von BTI nicht wider Treu und Glauben her- beigeführt wurden, sind BTI vor Reisebeginn gestattet, soweit die Abweichungen unerheblich sind und den Ge- samtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. 3.2. BTI ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsän- derungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Ände- rungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. auch durch Email, SMS oder Sprachnachricht) klar, ver- ständlich und in hervorgehobener Weise zu informieren. 3.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesent- lichen Eigenschaft einer Reiseleistung oder der Abwei- chung von besonderen Vorgaben des Kunden, die Inhalt des Pauschalreisevertrags geworden sind, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer von BTI gleichzeitig mit Mit- teilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist entweder die Änderung anzunehmen oder unentgelt- lich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten . Erklärt der Kunde nicht innerhalb der von BTI gesetzten Frist ausdrücklich gegenüber diesem den Rücktritt vom Pau- schalreisevertrag, gilt die Änderung als angenommen. 3.4. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben un- berührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte BTI für die Durchführung der geän- derten Reise bzw. einer eventuell angebotenen Ersatz- reise bei gleichwertiger Beschaffenheit zum gleichen Preis geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenz- betrag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten 4. Preiserhöhung; Preissenkung 4.1. BTI behält sich nach Maßgabe der § 651f, 651g BGB und der nachfolgenden Regelungen vor, den im Pauschalreisevertrag vereinbarten Reisepreis zu erhö- hen, soweit a) eine Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten für Treibstoff oder andere Energieträger, b) eine Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren, oder c) eine Änderung der für die betreffende Pauschalreise geltenden Wechselkurse sich unmittelbar auf den Reisepreis auswirkt. 4.2. Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, so- fern BTI den Reisenden in Textform klar und verständlich über die Preiserhöhung und deren Gründe unterrichtet und hierbei die Berechnung der Preiserhöhung mitteilt. 4.3. Die Preiserhöhung berechnet sich wie folgt: a) Bei Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen nach 4.1a) kann BTI den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen: • Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann BTI vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen. • Anderenfalls werden die vom Beförderungsunterneh- men pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann BTI vom Kunden verlangen. b) Bei Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben gem. 4.1b) kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden. c) Bei Erhöhung der Wechselkurse gem. 4.1c) kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für BTI verteuert hat 4.4. BTI ist verpflichtet, dem Kunden/Reisenden auf sein Verlangen hin eine Senkung des Reisepreises einzuräu- men, wenn und soweit sich die in 4.1 a) -c) genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertrags- schluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für BTI führt. Hat der Kunde/Rei- sende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag ge- zahlt, ist der Mehrbetrag von BTI zu erstatten. BTI darf jedoch von dem zu erstattenden Mehrbetrag die BTI tat- sächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. BTI hat dem Kunden/Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind. 4.5. Preiserhöhungen sind nur bis zum 20. Tag vor Rei- sebeginn eingehend beim Kunden zulässig. 4.6. Bei Preiserhöhungen von mehr als 8 % ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer von BTI gleichzeitig mit Mitteilung der Preiserhöhung gesetzten angemes- senen Frist entweder die Änderung anzunehmen oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten. Erklärt der Kunde nicht innerhalb der von BTI gesetzten Frist ausdrücklich gegen-über diesem den Rücktritt vom Pauschalreisevertrag, gilt die Änderung als angenom- men. 5. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stor- nokosten 5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist ge- genüber BTI unter der vorstehend/nachfolgend angege- benen Anschrift zu erklären, falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt in Textform zu erklären. 5.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert BTI den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann BTI eine angemesse- ne Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außer- gewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Um- stände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle von BTI unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. BTI hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwen- dungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt.

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